Wer sich für ein Massivhaus in sogenannter Blähton-Großtafelbauweise entscheidet, darf sich schon bald über etliche
nicht unerhebliche Vorteile gegenüber konventionell gebauten
Häusern freuen.
Als wichtigster Pluspunkt dürfte wohl die kurze
Bauzeit gelten: Die Wandelemente aus etwa 60% Blähton, 30%
Sand und 10% Zement werden als millimetergenaue Umsetzung
des individuellen Bauplanes in witterungsunabhängigen
Produktionsanlagen vorgefertigt; die Montage vor Ort lässt sich bei
Häusern mit einer Grundfläche von bis zu 200 m2 an einem einzigen
Tag bewerkstelligen.
Als besonderer Vorteil der vorgefertigten Wandelemente erweist
sich auch die Möglichkeit, schon bei der Produktion maßgenaue
Aussparungen, Wandöffnungen und ein Leerrohrsystem für die
gesamte Sanitär- und Elektro-Installation zu integrieren, welche so
um vieles kostengünstiger von Handwerkern durchgeführt werden
oder sogar zum größten Teil durch Eigenleistung erbracht werden.
Ein weiterer Vorzug der Blähtonbauweise: ein Innenputz wird nicht
benötigt. Somit muss der Rohbau nicht erst trocken geheizt werden
und steht für die nachfolgenden Gewerke früher bereit. Angenehmer
Nebeneffekt: durch den Verzicht auf Innenputz steht im Vergleich
zur konventionellen Bauweise bei gleicher Grundfläche ca. 3% mehr
Netto-Wohnfläche zur Verfügung.
Die Ausgangsprodukte der Wandelemente sind bereits durchs
Feuer gegangen und erfüllen die Anforderungen der DIN 4102
hinsichtlich der Brandsicherheit. Blähton-Wände sind gegen
Schimmel, Fäulnisbildung und Verrottung resistent, frostbeständig
und statisch stabil.
Aufsteigende Nässe hat keine Chance, da die besondere Struktur einen
kapillaren Feuchtigkeitstransport verhindert. Die Wandelemente
werden entsprechend dem Qualitätssicherungssystem und dem
Umweltsicherungssystem nach ISO hergestellt.