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Den meisten von uns wohl nur als Hydrokultur-Granulat bekannt, wird
Blähton in den USA bereits seit den Zwanziger Jahren des letzten
Jahrhunderts als Baustoff verwendet. Über Dänemark, wo das System
seit nunmehr fünfzig Jahren weiterentwickelt und perfektioniert
wird, erreichte die revolutionäre Idee schließlich Deutschland.
Das Prinzip ist einfach, aber genial: aus natürlichem Ton, der vor
etwa 100 Millionen Jahren aus organischen Ablagerungen der
Binnenmeere entstand, werden in einem Drehofen Kugeln mit einer
harten, keramischen Oberfläche gebrannt. Bei einer Temperatur von
ca. 1150°C verbrennen dabei alle unerwünschten organischen Stoffe
und es entsteht ein unverwüstlicher Baustoff mit hervorragenden
bauphysikalischen Eigenschaften.
Die harte, keramische Außenschale der Blähtonkugel verfügt über eine hervorragende Wärmespeicherfähigkeit; die in ihrem
Kern eingeschlossene Luftzellenstruktur gewährleistet eine überdurchschnittliche Wärmedämmung. Das bedeutet, dass man
im Winter bei niedrigen Außentemperaturen auch mit gedrosselter
Heizung auskommt und trotzdem nicht frieren muss. Im Sommer bei
hohen Außentemperaturen bleiben die Wände innen angenehm kühl
und halten eine gleichbleibende Temperatur. Das spart Heizkosten
im Winter und belebt im Sommer.

Größere Netto-Wohnfläche
(im Vergleich zu konventioneller Bauweise)
Trockene Rohbauten ohne Austrocknungszeit
Geringere Kosten durch kürzere Rohbauzeiten
DIN-gerechte Produktion und Überwachung
Individuelle Planung und Produktion
(keine Rastermaße oder Standardelemente)
Fast keine Bauunterbrechung in der Winterperiode
Montage bis -5°C möglich
Ein Innenputz wird nicht benötigt
Keine Stemmarbeiten (Leerrohre, Dosen, Aussparungen
und Schlitze für die Sanitär- und
Elektroinstallation
werden bereits werkseitig integriert)
Zeitgenaue und termingerechte Montagezeiten
Umweltverträgliches Produkt,
aus 100 % natürlichen Rohstoffen hergestellt
Naturgesundes, angenehmes Wohnklima
Optimale Schalldämmung
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