Zentrale Staubsaugeranlage – Komfortabel und Gesundheitsfördernd

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Zentrale Staubsaugeranlage – Komfortabel und Gesundheitsfördernd

Staubsaugeranlagen sind derzeit in Deutschland noch die Ausnahme. In den USA und in den skandinavischen Ländern gehören zentrale Staubsaugeranlagen bereits zum Standard. Dabei liegen die Vorteile einer solchen Anlage auf der Hand. Kein lästiges Herumtragen von Staubsaugern in andere Etagen und vor allem kein störender Lärm beim Saugen sind nur zwei hiervon.

Das Prinzip einer Staubsaugeranlage ist denkbar einfach. Im Keller, in der Garage oder im Hauswirtschaftsraum ist eine Staubsaugerzentrale installiert, an die ein Rohrsystem montiert ist. An mehreren Stellen im Haus befinden sich Saugdosen, an die ein 8 – 10 m langer Saugschlauch angeschlossen werden kann. Wird jetzt ein Schalter am Handgriff des Saugschlauchs betätigt, schaltet sich die Saugzentrale ein und saugt das Sauggut durch das Rohrsystem in einen Auffangbehälter in der Zentrale. In diesem Auffangbehälter werden die größeren Partikel gesammelt und können nach Bedarf im Hausmüll entsorgt werden. Die feinen Staubpartikel, die von herkömmlichen Staubsaugern üblicherweise wieder in die Raumluft zurückgeführt werden, gelangen über ein Rohr ins Freie. Dies stellt vor allem für Allergiker einen immensen Vorteil dar.

Messungen haben ergeben, dass sich in herkömmlichem Hausstaub bis zu 1000 Milben pro Gramm Hausstaub befinden. Hausstaubmilben sind klassische Auslöser für Allergien. Genau genommen sind es ihre Ausscheidungen, die tränende Augen und Schnupfen verursachen. Die mikroskopisch kleinen Kotpartikel werden durch Luftverwirbelungen mit dem Staub aufgewirbelt und eingeatmet.

„Die Proteine in den Ausscheidungen der Milbe besitzen eine sehr hohe allergische Potenz und werden vor allem nachts im Schlaf eingeatmet“, erläutert Heinz Kofler vom Allergie-Ambulatorium Hall in Tirol.

Nach dem Staubsaugen ist die Innenraumluft um etwa 50-mal mehr mit schwebenden Hausstaubmilben-Allergenen kontaminiert als zuvor, da die meisten Staubsauger die Allergiepartikel ungefiltert wieder ausblasen.

Neben besagtem Milbenkot belasten weitere Stoffe unsere Atemluft: Mikroabriebe moderner Wohnbaustoffe, Stäube aus Ölrauch, Autoabgase, industrielle Emissionen, Ruß, radioaktive Schwebstoffe, Faserstäube, Tabakrauch und Schwermetalle sind nur einige hiervon.

Eine moderne Staubsaugeranlage ist in der Lage, diese Luftbelastungen erheblich zu reduzieren und somit die Raumluft erheblich zu verbessern.


Funktionsweise einer Staubsauger-Anlage

  1. Der Zentralstaubsauger wird außerhalb des Wohnbereiches im Keller, Heizraum, Technikraum, Garage, Dachboden o. ä. installiert.
  2. Durch die Fortluftleitung und die Fortluftklappe wird die fein gefilterte Fortluft des Zentralstaubsaugers ins Freie abgeblasen.
  3. Die Saugleitung verbindet die Saugdosen mit dem Zentralgerät.
  4. Die Saugdosen dienen dazu, den Saugschlauch anzuschließen. Die Planung erfolgt so, dass mit Saugschläuchen von 7,6 bzw. 9,1 m Länge die gesamte Wohn- und Gebäudefläche bequem gesaugt werden kann.
  5. Durch Antippen mit dem Fuß wird die Sockeleinkehrdüse geöffnet und gleichzeitig das Zentralgerät aktiviert zum Saugen.

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