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Bei der Bebauung eines Grundstücks mit einem Gebäude wird der vorhandene Boden durch das hohe Gewicht der Baustoffe einer extremen Druckbelastung ausgesetzt. Dieser Belastung sind aber leider nicht alle Bodenarten gewachsen, was zu Absackungen und damit zu Gebäudeschäden führen kann.

Um diese Risiken von vornherein aus der Welt zu schaffen, muss vor Baubeginn für jedes Grundstück eine Bodensondierung durchgeführt oder ein Bodengutachten erstellt werden. Hierbei wird auf dem Grundstück an 2 bis 3 Stellen eine Bohrung (ca. 6 m tief) durchgeführt. Der hohle Bohrer fördert dabei einen exakten Aufbau des vorhandenen Erdreichs zu Tage, welches in einem Schichtenverzeichnis festgehalten wird.

Bei unproblematischen Bodenverhältnissen kann es bei diesem Schichtenverzeichnis belassen werden.

Falls jedoch Probleme auftreten, sollte zur Bodensondierung noch ein Bodengutachten in Auftrage gegeben werden, in dem dann eventuell erforderliche Zusatzmaßnahmen festgelegt werden. Um nicht einkalkulierte Baukosten zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Bodensondierung vor dem Kauf des Grundstücks durchzuführen.