
In ihrem neuen zu Hause hat sich die musikalische Familie endlich den lang gehegten Traum vom eigenen Musikzimmer erfüllen können. Hier dreht sich alles um die Musik: Mutter Ann-Kristin
und Tochter Lara spielen leidenschaftlich gern Klavier, Vater Christoph betreibt einen Musikalienhandel und ist passionierter Bassist – klar, dass es da nicht immer ganz leise zugeht.
In ihrem über vierzig Jahre alten Reihenhaus war die gemeinsame Begeisterung für Musik allerdings auch nicht selten Ursache für nachbarschaftliche Spannungen:„Schallschutz
war in den 60ern offenbar noch kein Thema. Wenn die Nachbarn jeden Ton hören können, als stünden die Instrumente in ihrem Wohnzimmer, mag sich kaum die richtige Muße einstellen
und man verzichtet aus Rücksicht lieber einmal mehr auf sein Hobby “, berichtet die Musiktherapeutin, „daher war uns für unser neues Haus ein Baustoff mit besonders guter
Schalldämmung wichtig. “Lara bringt es auf den Punkt:„Endlich muss ich nicht mehr jedes Mal fragen, wenn ich Lust habe, zu spielen!“ Für die angemessene Umgebung haben
die Eltern gesorgt: neben einem Arbeitszimmer, das den beiden Selbstständigen die Möglichkeit bietet, mehr Zeit zu Hause zu verbringen, haben sich die Gädtkes auch endlich ihren
Wunsch nach einem Musikzimmer erfüllt.
Der gemütliche, liebevoll eingerichtete Raum, der eine ansehnliche Instrumentensammlung beherbergt, ist das Zentrum des Familienlebens und bleibt selten einen Tag ungenutzt. Es ist nicht
immer so unbeschwert zugegangen im Hause Gädtke: nach einem Unfall war lange Zeit nicht klar, ob Tochter Lara je wieder in der Lage sein würde, sich frei ohne Hilfen bewegen zu können.
Christoph Gätdke:„Wenn man darauf angewiesen ist, sein Haus rollstuhlgerecht zu planen, sucht man natürlich nach einem Baupartner, für den barrierefreies Bauen kein Fremdwort
ist und einer Bauweise, die möglichst viel Raum für individuelle Lösungen bietet.“
Glücklicherweise haben sich die Hoffnungen der Eltern erfüllt und die fröhliche Dreizehnjährige flitzt heute wieder putzmunter durch das geräumige Haus. Die Entscheidung,
ebenerdig zu bauen, haben die Gädtkes jedoch nie bereut. „Jünger werden wir alle nicht. An unseren eigenen Eltern sehen wir, wie sehr man besonders auch im Alter ein Leben ohne
Treppen zu schätzen weiß und länger selbstständig bleiben kann.“
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