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Das
kreative Paar hat in der Großtafelbauweise ein
ideales Pendant zur Formensprache der Neuen Sachlichkeit
gefunden Ein Haus ‘von der Stange’kam für
die beiden Individualisten nie in Frage. Gilla Reger:
„Mit der Art, wie wir Menschen wohnen, können
wir natürlich auch sehr viel über unsere Persönlichkeit
und unser Lebensgefühl ausdrücken.“Nicht
ohne Stolz präsentiert die Galeristin zahllose
Skizzen und Aquarelle aus der Planungsphase des Baues.
„Unser ganz persönliches ‘Großkunstwerk’.
Es war äußerst inspirierend, bei der Gestaltung
unseres neuen Lebensraumes der Kreativität wirklich
freien Lauf lassen zu können.“
Unverkennbar
ist hierbei der Einfluß des revolutionären
Architekten und Bauhaus-Gründers Walter Gropius:
„Wenn es gelingt, die ganz individuellen Bedürfnisse
der Bewohner eines Gebäudes mit den ganz individuellen
Möglichkeiten des baulichen Produktionsprozesses
quasi zu einem Gesamtkunstwerk zu verschmelzen, dann
kann die Art architektonischer Schönheit entstehen,
die den BauhausVisionären vorschwebte“, erklärt
Gilla Reger.
„Insofern war die variable Großtafelbauweise
genial für die Umsetzung dieser Idee.“„Schlußendlich
überzeugt hat uns dann aber auch der ökologische
Aspekt dieses Baustoffes“, so JanWilhelm Reger,
der als Wissenschaftsjournalist etliche Publikationen
zu den Themen Umwelt, Ökologie und Energiepolitik
veröffentlicht hat. „Letztlich wären
ja alle gestalterischen und ästhetischen Vorzüge
irrelevant, wenn es beispielsweise an gesundem Wohnklima
mangeln würde.
Erfreulicherweise bietet der Baustoff Ton ja eben beides.“
Herausgekommen ist dabei eine wirklich einzigartige
Komposition klarer Linien und Formen, wohl gewählter
Proportionen, Farben und Strukturen.
Vom weiträumigen Wohn- und Essbereich bis zur großzügigen
Dachterrasse: überall imponiert dieses lichtdurchflutete
Gebäude mit seiner schnörkellosen, auf das
Wesentliche reduzierten Ästhetik und bietet den
beiden Kreativen eine inspirierende Atmosphäre
mit Freiraum für neue Ideen und das passende Ambiente,
um ihre regen Kontakte zu Künstlern und Sammlern
zu pflegen.
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